Theater

         Inhalt


Eine Frau verliert ihr Portmonee vor dem Theater. Wenige Tage später wird es wiedergefunden mit der gleichen Summe Geld, allerdings sind es offensichtlich andere Scheine. Mutter und Sohn überlegen daraufhin wie so etwas zu Stande kommen kann. Dazu beschreibt jeder der beiden eine Lösung und erzählt sie dem anderen.


Die Version des Sohns beschreibt zwei Freunde, die mit dem gefundenen Geld Lotto spielen. Sie gewinnen dadurch so viel Geld, dass sie das Portmonee wieder zurückgeben können. Die Mutter beschreibt ihrem Sohn eine Version, in der ein anderer Jugendlicher mit dem gefundenen Geld seine Freundin in ein Restaurant einlädt, doch, als die Freundin erfährt, dass es sich um gefundenes Geld handelt, ist sie davon nicht sehr begeistert und bringt ihn dazu, das Geld wieder zurück zu bringen.


Weitere zwei Tage später findet sich ein zweites Portmonee beim Fundbüro an, ohne Geld, dafür mit Ausweis und EC – Karte, was in dem anderen Portmonee gefehlt hatte. Die Mutter kommt darauf, dass ihr Sohn für sie ein Portmonee gekauft hat und seine Scheine hinein gelegt hat, damit sie nicht so traurig ist. Dem Zuschauer wird dies sowohl durch eine Szene aus dem Kleinkindalter des Sohnes angedeutet, in der gezeigt wird, dass er schon immer seinen Eltern etwas schenken wollte, als auch durch Erinnerungsfetzen bzw. Traumszenen, in denen zu sehen ist, wie der Sohn das Portmonee kauft und Geld aus seinem Sparschwein holt.


Man kann sich seine eigene Meinung bilden, denn das Ende ist auch ein wenig offen, vielleicht war alles auch ganz anders...


Nähere Informationen


    Hintergrund


    Team / Schauspieler

Bester Nachwuchsfilm (Uelzen 2004)


Mit Musik von Peer Kleinschmidt